Von Fachkräften betreute Kinder- und Jugendeinrichtungen dürfen ab 13.11. wieder öffnen

Die Interventionen der LKJ beim SMS hatte Erfolg! In den FAQ zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 10. November, mit Gültigkeit ab 13. November, heißt es nun:

Welche Angebote der Kinder- und Jugendhilfe dürfen öffnen?

Erlaubt ist die Öffnung der Angebote, wenn eine sozialpädagogische Betreuung der Kinder gewährleistet ist. Als sozialpädagogische Betreuung in den Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gelten alle pädagogisch oder vergleichbar qualifizierten, hauptamtlichen Fachkräfte. Dazu gehören auch medien-, kunst-, gemeinde- oder kulturpädagogische Fachkräfte sowie Erzieher.

Mit dieser modifizierten Aussage sollte jedes Jugendamt nun eine eindeutige Entscheidungsgrundlage haben, um fachlich betreute Einrichtungen der Kinder- und Jugendkulturarbeit wieder zu öffnen.

Bleibt trotzdem sorgsam und vorsichtig!

Aus dem Schreiben der LKJ vom 4. November:
„…..Natürlich teilen wir die Sorge um den Schutz der Gesundheit, aber wir haben auch die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen im Blick, die eine offene Jugendeinrichtung besuchen dürfen – weil sie sozialpädagogisch betreut ist – nicht aber die Jugendkulturwerkstatt gleich um die Ecke, weil sie vielleicht „nur“ durch pädagogische, medien-, kunst- oder kulturpädagogische Fachkräfte betreut wird. Die Verengung des Begriffs führt zu einer Diskussion, die eigentlich längst der Vergangenheit angehört.

Wir bitten Sie nachdrücklich und dringendst darum, darauf hinzuwirken, die Formulierung  § 4 (1) 13. dahingehend zu ändern, dass durch Fachkräfte betreute Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit anerkanntem Hygienekonzept von der Schließung ausgenommen werden. …..“


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