Rückblick: Empfang zum 25. Jubiläum der LKJ Sachsen e.V.

Am 5. März feierte die LKJ Sachsen im Anschluss an die Fachtagung „Hochkonjunktur für kulturelle Bildung – alles ist gut?“ mit Freunden, WegbegleiterInnen sowie ehemaligen MitarbeiterInnen und Vorstandsmitgliedern ihr 25-jähriges Bestehen und lud dazu zum Sektempfang mit musikalischem Rahmenprogramm ins Budde-Haus in Leipzig ein. Das Jubiläum bot mehr als 50 Gästen sowie der LKJ selbst Anlass, das langjährige engagierte Eintreten des Verbandes für die kulturelle Bildung sowie für Ehrenamt und Bildungsgerechtigkeit in Sachsen Revue passieren zu lassen.

Dass es nicht selten Stolpersteine gab und noch gibt, die die LKJ im Ringen um Fördermittel für kulturelle Kinder- und Jugendprojekte und Fortbildungsprogramme für Fachkräfte überwinden muss(te), verdeutlichte Vorstandsmitglied Sandra von Holn mit einer Prise Humor in ihrer satirischen Eröffnungsrede. Im Anschluss richtete Evelyn Iwanow, seit zwanzig Jahren im Vorstand der LKJ und langjährige Vorsitzende, dankende Worte an all diejenigen, die den Verband seit seiner Gründung dabei unterstützt haben, die Strukturen der Kinder- und Jugendkulturarbeit in Sachsen trotz vieler Widerstände zu stärken. Ihr besonderer Dank galt der langjährigen Geschäftsführerin Dr. Christine Range, die, wie Evelyn Iwanow meinte, ihr dieses Ehrenamt über all die Jahre erst ermöglichte, die für Kontinuität und das Wachstum der LKJ steht und viele Projekte auf den Weg brachte.

Dr. Christine Range skizzierte die Entwicklung der LKJ und ihre wichtigsten Erfolge und Meilensteine, wie z.B. den Aufbau des Bereiches Freiwilligendienste, verwies aber auch auf Widerstände und Verluste. Die LKJ hat unzählige junge Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. Hierzu verlas Dr. Christine Range einen Brief einer ehemaligen Freiwilligen die - inzwischen selbst Lehrerin für Deutsch und Musik - mit Dankbarkeit über die Arbeit und die Erfahrungen bei der LKJ berichtete und von den Kindern, die in den Projekten viel lernen und daran wachsen konnten. „Wir brauchen Verbände und Vereine wie die LKJ, um unseren Kindern Alternativen zu bieten, in denen sie sich erproben, Neues entdecken und sich selbst finden können“.

„25 Jahre … und kein bisschen leise“ – das sagt die LKJ über sich selbst in ihrer neu erschienenen Selbstdarstellung und dieses Bild bestätigten auch die zahlreichen Grußworte, die an diesem Abend an den Verband gerichtet wurden. Wir danken für die ehrlichen Worte und versprechen, uns auch in Zukunft als Interessenvertreter und Lobbyist für die kulturelle Bildung in Sachsen stark zu machen, engagiert und optimistisch.


Zur Selbstdarstellung der LKJ hier.

Zur Broschüre "Ein Neuanfang in Sachsen und was daraus geworden ist", in der die Entwicklung der LKJ skizziert wird, hier. 


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