LKJ Sachsen e.V. setzt sich für die Öffnung von Jugendkultureinrichtungen ein

In einem Schreiben an die Sozialministerin bittet die LKJ um Prüfung und Ermöglichung der Öffnung von Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen.

Da ab 4. Mai  Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit einem genehmigten Konzept zur Hygiene und der professionellen Betreuung wieder möglich sind, stellt sich für uns als Dach- und Fachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung die Frage, warum das nicht auch für Einrichtungen der Jugendkulturarbeit möglich sein sollte. Auch die kulturelle Kinder- und Jugendbildung gehört zur Jugendarbeit und sie kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kindern und Jugendlichen wieder ein Stück Normalität zu geben und die Krise mit ihren psychischen und emotionalen Belastungen zu verarbeiten.

Hier, wo ohnehin in der Regel in Kleingruppen gearbeitet wird, können Abstands- und Hygieneregeln gut eingehalten werden. Hinzu kommt, dass durch die Schließung vielen Einrichtungen die Einnahmen wegbrechen und Honorarkräften an den Einrichtungen die Existenzgrundlage entzogen wird. Für die Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen ist die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Arbeit.

Natürlich teilen wir die Sorge um den Schutz der Gesundheit, aber wir haben auch das mentale Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen im Blick, die seit vielen Wochen abgeschnitten sind vom gesellschaftlichen Leben, von ihrer Schule, ihren Freunden und oft auch von ihren Hobbies und die die Begegnung und das sinnstiftende Miteinander vermissen und brauchen.

 


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