Aktuelles

Rat für Kulturelle Bildung: Kulturelle Bildung und Corona - was uns die Krise lehrt

Der Rat für Kulturelle Bildung nimmt in seiner Veröffentlichung die Entwicklungen der letzten Wochen sowie die noch vor uns liegenden zum Anlass, einen Blick auf die Kulturelle Bildung im Krisenmodus zu werfen. Darin heißt es u.a. "Jetzt ist die Zeit, den außerschulischen, auf Projektmitteln und Anschubfinanzierungen gewachsenen Bereich Kultureller Bildung neu aufzuziehen und ihm eine finanzielle Fundierung zu geben, die Krisenzeiten standhält. Dazu gehört zum einen, alle kreativen und administrativen Kräfte zu bündeln, um Kulturelle Bildung auch unter erschwerten Bedingungen an das Kind, den Jugendlichen, den Mann und die Frau zu bringen. Dazu gehört aber auch, die bisherigen volatilen Strukturen Kultureller Bildung zu hinterfragen und durch neue zu ersetzen, die nicht länger wesentliche Teile der kulturellen Bildungslandschaften von Projektförderungen und Honorarvereinbarungen abhängig machen."

Zur Veröffentlichung hier


BKJ-Vorsitzende setzt sich für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein

Junge Menschen leiden massiv unter den Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Um jugendgerechte Lösungen zu finden, muss die Politik zivilgesellschaftliche Perspektive viel stärker berücksichtigen, so die BKJ-Vorsitzende Susanne Keuchel.

"Wir fordern daher, dass das Wohl von Kindern und Jugendlichen nicht länger hinter ökonomischen Interessen zurückstehen darf! Die Politik muss jetzt in Kooperation mit den zivilgesellschaftlichen Strukturen, Wege und Perspektiven erarbeiten, wie Kindern und Jugendlichen in Krisenzeiten kulturelle und soziale Teilhabe ermöglicht werden kann."

Zum gesamten Interview hier

 


Offener Brief der IG Landeskulturverbände zu freien Trägern der kulturellen Bildung

In einem weiteren offenen Brief setzt sich die IG Landeskulturverbände für die freien Träger der kulturellen Bildung ein und fordert unter anderem einen Schutzschirm für freie Kulturträger in allen Sparten und für deren Vermittlungspartner von 20 Millionen Euro.

Zum offenen Brief hier


LKJ Sachsen e.V. setzt sich für die Öffnung von Jugendkultureinrichtungen ein

In einem Schreiben an die Sozialministerin bittet die LKJ um Prüfung und Ermöglichung der Öffnung von Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen.

Da ab 4. Mai  Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit einem genehmigten Konzept zur Hygiene und der professionellen Betreuung wieder möglich sind, stellt sich für uns als Dach- und Fachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung die Frage, warum das nicht auch für Einrichtungen der Jugendkulturarbeit möglich sein sollte. Auch die kulturelle Kinder- und Jugendbildung gehört zur Jugendarbeit und sie kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Kindern und Jugendlichen wieder ein Stück Normalität zu geben und die Krise mit ihren psychischen und emotionalen Belastungen zu verarbeiten.

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IG Landeskulturverbände positioniert sich zum "Schutzschirm Kultur" in Sachsen

Die IG Landeskulturverbände, deren Mitglied die LKJ ist, hat ein Schreiben an den Ministerpräsidenten, die Kulturministerin und die kulturpolitischen Sprecher auf den Weg gebracht. Darin geht es u.a. darum, den Schutzschirm für Honorarkräfte auf alle Sparten und Kulturbereiche auszuweiten sowie auf die zivilgesellschaftlich getragenen Strukturen, insbesondere die freien Träger im Kunst- und Kulturbereich.

Zum Schreiben hier


AGJF und KJRS erarbeiten Vorschläge zur Wiedereröffnung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Seit 4. Mai 2020 können gemäß der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO)§5, Absatz (2), Pkt. 9: Angebote   der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder geöffnet werden, wenn sie ein mit der zuständigen kommunalen Behörde abgestimmtes Konzept zur Hygiene umsetzen und professionelle Betreuung absichern.

Die AGJF Sachsen und der KJRS haben in einem gemeinsamen Papier Vorschläge zur Wiederöffnung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit nach §§ 11/12 SGB VIII formuliert, die zur Überprüfung der Konzepte herangezogen werden können (Arbeitsstand: 29.4.2020).

Das Papier behandelt die Themenbereiche

  • Offene Häuser,
  • Jugendverbandsarbeit,
  • Jugenderholung und die
  • Situation der Fachkräfte und JugendgruppenleiterInnen.

Zum Papier hier


Stipendien-Programm "Denkzeit" der Sächsischen Kulturstiftung

Unter dem Titel "Denkzeit" können sächsische Künstlerinnen und Künstler seit dem 23. April bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro beantragen. Das Programm soll sie darin ermutigen, auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverboten an ihrer künstlerischen Arbeit festzuhalten und individuelle Handlungsansätze für den Umgang mit der Corona-Krise zu entwickeln. Für die Umsetzung des Programms hat der Sächsische Landtag zwei Millionen Euro bewilligt.

Zum Programm hier

 


Petition fordert: Soforthilfe für Kulturschaffende anpassen - jetzt

Die Petition sächsischer Kulturschaffender fordert u.a. eine Korrektur der Förderrichtlinien von Soforthilfen für Kulturschaffende. Die aktuellen Förderrichtlinien und Soforthilfen gehen teilweise stark an den Bedarfen der Betroffenen vorbei.

Weitere Informationen hier

 


1. Sächsisches Kulturgespräch in Zeiten von Corona mit Staatsministerin Barbara Klepsch

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch hat am 15. April – unter Einhaltung strenger Hygienestandards – rund 40 Akteure aus der sächsischen Kulturlandschaft im Dresdner Hygienemuseum getroffen. Eingeladen waren alle Kultur-Landesverbände, Kulturraumsekretäre und kulturpolitischen Sprecher des Sächsischen Landtags. "Kultur ist gesellschaftsrelevant und maßgeblich für unser Zusammenleben. Der heutige Austausch hat mir gezeigt: Bund und Freistaat haben wichtige Förderprogramme und Hilfspakete auf den Weg gebracht, von denen auch der Kulturbereich profitiert. Diese müssen wir weiter bekannt machen.

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Jetzt für einen Freiwilligendienst bewerben

Anmeldungen für einen Freiwilligendienst Kultur und Bildung in Trägerschaft der LKJ Sachsen sind aktuell möglich. Fragen dazu beantworten wir gerne unter 0341-58314660 oder fwd[at]lkj-sachsen.de.

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