Aktuelles

Rat für Kulturelle Bildung fordert Umsetzung des Koalitionsvertrages

"Dem Bekenntnis der Großen Koalition vom November 2013, allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland gleiche kulturelle Teilhabe ermöglichen zu wollen, folgen zu wenige Taten." Das sagte Prof. Dr. Holger Noltze, Sprecher des Rats für Kulturelle Bildung heute (29.05.2015) bei der Fachtagung "Mehrwert oder viele Köche … ?" des Landesmusikrats Nordrhein-Westfalen in Essen. Die Veranstaltung im Beisein der NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, befasste sich mit Programmen musikalischer Bildung in den allgemeinbildenden Schulen.

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Kultur und Bildung brauchen kein TTIP!

BKJ-Positionen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP)

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) hat anlässlich des Aktionstags gegen TTIP, CETA & Co am 21. Mai 2015 ihre Positionen zu den aktuellen Verhandlungen unter dem Titel „Kultur und Bildung brauchen kein TTIP! Gefahr für Teilhabegerechtigkeit und Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche“ veröffentlicht. Darin warnt der Verband vor den Folgen einer zunehmenden Ökonomisierung von Kultur und Bildung für Kinder und Jugendliche.

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Fachtag zu Bündnissen für Bildung in Sachsen - ein Rückblick

Nach dem Fachtag am 17. April in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig zieht die LKJ Sachsen e.V. eine positive Bilanz. Eine Zusammenfassung der Tagungsmaterialien einschließlich einer Zwischenbilanz der LKJ, Fotoimpressionen vom Tag und einem Beitrag von Radio Mephisto finden Sie hier.

 


Fachtagung am 17. April in Leipzig: Das Bundesprogramm „KULTUR MACHT STARK - BÜNDNISSE FÜR BILDUNG“

Mit 230 Mio. Euro fördert das BMBF das bis 2017 ausgelegte Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung". Kultur-, Jugend- und Sozialeinrichtungen können gemeinsam mit formalen Bildungseinrichtungen (Kita, Schulen) und anderen Trägern bei 34 Bundesverbänden Anträge für Projektbündnisse stellen, um bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugänge zu kultureller Bildung zu ermöglichen. In Sachsen arbeiten über 200 solcher Bündnisse. Als Dachverband der kulturellen Bildung in Sachsen wollen wir wissen: Welche Projekte werden umgesetzt? Wie gelingt es, bildungsbenachteiligte Zielgruppen zu erreichen? Welche Erfahrungen machen die Projektbündnisse dabei? Wo wird Änderungs-/Handlungsbedarfangezeigt? Wie nachhaltig sind diese Projekte angelegt?

Ziel der Tagung ist es, nach zwei Jahren Laufzeit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen, Erfahrungsaustausch und Erfahrungstransfer der Projektbeteiligten zu ermöglichen und gemeinsam Überlegungen zur Weiterführung der Programmidee nach 2017 langfristig und interdisziplinär anzustellen.

Weitere Informationen im Tagungsflyer

Zur Anmeldung hier


Verantwortung wahrnehmen

Dieses neue Jahr, das inzwischen schon ziemlich ins Laufen gekommen ist, macht uns wohl alle atemlos in Anbetracht der Geschehnisse in Dresden, Leipzig und andernorts im Land. Was ist geschehen? Was haben wir überhört, übersehen, ignoriert? Was so viele Menschen auf die Straße treibt, kann kaum auf der Straße eine Antwort finden.

Als in der Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit Tätige gehören Respekt und Akzeptanz zur Grundlage unseres Umgangs mit Kindern und Jugendlichen, mögen sie auch noch so „besonders“ sein. Wir fördern Inklusion und arbeiten mit an einer bunten, vielfältigen und toleranten Gesellschaft. An Grundprinzipien und –werten  lassen wir nicht rütteln: die Würde des Menschen ist unantastbar, und wer schwach ist und Hilfe braucht, dem wird sie gewährt. Rassismus hat keine Chance. Aber immer und überall muss es möglich sein,  unterschiedliche Meinungen offen auszusprechen, um dann gemeinsam darüber zu reden.  Wir brauchen eine Offenheit, einen gegenseitigen Respekt auch für Meinungen, die man nicht teilt, und eine Gesprächskultur auf Augenhöhe.

Kulturelle Bildung als unser Arbeitsfeld kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Sie stärkt das Selbstwertgefühl, befördert die Entwicklung einer eigenen kulturellen Identität und verfügt über enorme Potenziale für die Entwicklung von Strategien der sozialen Inklusion und der kulturellen Vielfalt. Wer in der kulturellen Bildung Partizipation erlebt und erprobt hat, trägt diese Erfahrungen in andere Gesellschaftsbereiche hinein. Kulturelle Bildungsarbeit fordert heraus zur eigenen Positionierung und fördert die Offenheit für Neues und Fremdes.

Deshalb ist es gut, im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung zu lesen: „Die kulturelle Freiheit, ihre demokratische Gestaltungsmöglichkeit und die Zugänglichkeit zur Kultur für alle Menschen sind für die Koalitionspartner auch in Zeiten des demografischen Wandels schützenswert. Die Koalitionspartner stehen für eine Kultur der Anerkennung und des Respekts und treten für die Förderung von Interkulturalität ein.“

In diesem Sinne: Wir haben eine gemeinsame Verantwortung. Nehmen wir sie wahr.

Dr. Christine Range, Geschäftsführerin der LKJ Sachsen e.V.


Imagine l´art du cirque – Grenzen überschreiten

Abschlusspräsentation der Workshopergebnisse der deutsch-französischen Jugendbegegnung in Leipzig

Neuen Herausforderungen stellten sich 20 Jugendliche aus Frankreich und Deutschland beim deutsch-französischen Circus Camp der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V. auf Schloss Augustusburg. 10 Tage lang haben sie sich gemeinsam auf neues Terrain begeben und mit Grenzüberschreitungen in den Zirkuskünsten experimentiert. Neuland zu betreten ist immer auch eine Herausforderung, beim Verlassen der eigenen Komfort-Zone, bei der Begegnung mit Fremdem oder beim Überwinden von Sprachbarrieren. Mit Begeisterung haben sie sich in verschiedenen Zirkusdisziplinen ausprobiert, neue Fähigkeiten entdeckt und sich über gemeinsame Interessen kennengelernt.

Die entstandenen Ergebnisse dieser Suche werden am 12. August um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Leipzig präsentiert. Interessierte sind herzlich zur öffentlichen Präsentation eingeladen.

Das deutsch-französische Circus Camp ist ein Projekt der LKJ Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzirkus KAOS aus Dresden und dem MJC Quintin aus Frankreich und wird gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und die Landesdirektion Sachsen.


Antwort zum Entschließungsantrag der CDU- und FDP-Fraktionen zur kulturellen Bildung

Mit einer umfangreichen Antwort hat sich das Sächsische Kultusministerium im Auftrag der Staatsregierung zum im Mai diesen Jahres zum Entschließungsantrag der Fraktionen CDU und FDP zur Kulturellen Bildung im Freistaat Sachsen vom 17. Oktober 2013 geäußert.

Weitere Informationen und die komplette Antwort unter http://lkj-sachsen.de/fachbeitraege


9. Landesweiter Jugendkulturtag

Erste Impressionen vom 9. Landesweiten Jugendkulturtag sind in der Bildergalerie zu finden. Weitere Informationen und eine Rückschau auf die Veranstaltung finden Sie in den nächsten Tagen unter www.jugendkulturtag-sachsen.de


LKJ Sachsen e.V. bringt Positionen bei Anhörung der SPD-Fraktion ein

Neben vier weiteren Sachverständigen nahm die LKJ Sachsen am 24. März im Ausschuss für Wissenschaft, Hochschule, Kultur und Medien zum Antrag der SPD-Fraktion Stellung, in welchem u.a. ein Konzept der landesweiten Entwicklung der kulturellen Bildung in Sachsen gefordert wird.

Weitere Informationen und die Stellungsnahme der LKJ Sachsen zum Download unter http://lkj-sachsen.de/fachbeitraege


"Kulturelle Bildung ermöglichen, sichern und weiterentwickeln" - Länderkonferenz der BKJ tagte in Leipzig

Auf Einladung der LKJ Sachsen e.V. trafen sich die Geschäftsführer und Vorstände der Landesvereinigungen der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung aus 12 Bundesländern am 16. und 17. Januar in Leipzig zu ihrer Jahrestagung. Veranstalter der Konferenz sind jeweils die Bundesvereinigung und die LKJ des gastgebenden Landes. Evelyn Iwanow begrüßte als Vorsitzende der LKJ Sachsen die Gäste im Zeitgeschichtlichen Forum und verwies auf die vor der LKJ stehenden Aufgaben.

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Zum Artikel auf der BKJ-Website: www.bkj.de/nac/artikel/id/7045.html