Forderungen der Fachorganisationen Kultureller Bildung zur Bundestagswahl

„Diversität anerkennen, Inklusion umsetzen, Zusammenhalt stärken“

Presseinformation vom 24. März 2017

Die Mitglieder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) erwarten von den Parteien und der zukünftigen Bundesregierung, sich für Diversität, Inklusion und Zusammenhalt stark zu machen. Die 56 Mitgliedsorganisationen des Dachverbands der Kulturellen Bildung haben deshalb mit Blick auf die Bundestagswahl Forderungen an die Bundespolitik formuliert.

 

Wandlitz, 24. März 2017. Bei ihrer Arbeitstagung in Wandlitz bei Berlin hielten die Vertreterinnen und Vertreter der Fachstrukturen der Kulturellen Bildung fest: Der kulturelle und demokratische Zusammenhalt in Deutschland und Europa ist gefährdet. Rechtspopulismus und Radikalisierungstendenzen sowie die Ablehnung von Diversität und Inklusion stellen Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaftsordnung offen in Frage.
„Auch und gerade im Wahlkampf erwarten wir von den demokratischen Parteien, dass sie sich zur offenen und pluralistischen Gesellschaft bekennen. Doch mit Bekenntnissen allein ist es nicht getan. In einer Verantwortungsgemeinschaft aus Staat und Zivilgesellschaft müssen wir wirksame Maßnahmen für gerechte Teilhabe- und Bildungschancen ergreifen. Denn die Zufriedenheit mit der Demokratie hängt ab von den Möglichkeiten, Gesellschaft mitzugestalten, und von den Zukunftsperspektiven, die junge Menschen entwickeln können.“, erklärte der BKJ-Vorsitzende Prof. Dr. Gerd Taube.

Zur vollständigen Presseinformation geht es hier.

 


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